Ein Jahr als Finanzblogger: Rückblick

Lesedauer 4 Minuten

Ein Jahr als Finanzblogger: Anlass, einmal zurückzuschauen und ein Resümee zu ziehen. Aber auch nach vorn, um Zukunftspläne zu schmieden. Was war gut und was könnte noch besser laufen?

Die Ausgangssituation

Im März 2015 hatte ich mein Journalismusstudium an der Freien Journalistenschule in Berlin abgeschlossen.

Es wurde schnell klar, dass es sehr schwer werden würde, mir eine Existenz als freier Journalist aufzubauen.

Die Auflagen vieler Printmedien waren rückläufig und zu groß die Konkurrenz, da viele zuvor fest angestellte Journalisten sich nun freiberuflich verdingten.

Und zu wenig hoffnungsfroh die Lage vieler Medien, die nach Geschäftsmodellen suchten, um auch im Internet Geld zu verdienen.

Die Lage am Markt für freie Journalisten:

Bei zahlreichen Medien wie zum Beispiel der Huffington Post oder FOCUS Online erhält man als Gastautor überhaupt kein Honorar mehr, sondern darf umsonst schreiben.

Diese Situation stimmte mich nicht hoffnungsfroh, es trotzdem zu versuchen.

Doch irgenetwas mit Schreiben sollte es schon sein.

Daher beschloss ich im April letzten Jahres, einen Finanzblog zu gründen.

Anknüpfung an frühere Zeiten

Meine Abschlussarbeit an der Freien Journalistenschule hatte ich über den Aufbau einer privaten Altersvorsorge mit ETF-Sparplänen geschrieben.

Dabei hatte ich mich intensiv mit börsengehandelten Indexfonds (ETFs) befasst und war als ehemaliger Finanzberater von diesen begeistert.

Weil sie eben einfach zu verstehen sind und zudem transparent und flexibel sind.

Und außerdem noch sehr kostengünstig.

Kurzum: Eine Geldanlage, nach der ich stets gesucht hatte.

Und inzwischen der Anlagetrend unserer Zeit.

Außerdem verband ich mit einem Finanzblog meine frühere Tätigkeit als Finanzberater mit meiner späteren Tätigkeit als Autor.

Inzwischen ist meine Abschlussarbeit übrigens in gekürzter und aktualisierter Fassung bei FOCUS Online veröffentlicht.

Am Anfang stand das Schreiben im Vordergrund

Am Anfang stand demzufolge das Schreiben im Vordergrund.

Ich hatte viel Freude am Verfassen von Blogposts.

Inzwischen verstehe ich mich jedoch mehr als Internetunternehmer, denn schließlich will und muss ich auch Geld verdienen.

Mein Ziel als Finanzblogger:

Einerseits Blogartikel zu veröffentlichen und andererseits Geld verdienen mit dem Verkauf digitaler Produkte.

Mein E-Book „FinanzCoaching“ für junge Leute am Anfang ihrer beruflichen Karriere, die Entscheidungen über Geld treffen müssen bzw. wollen, ist dabei der Anfang.

In Kürze erscheint ein weiteres E-Book über „Grundzüge des passiven Investierens“ und ein Online-Kurs über Geldanlage mit ETFs ist in Planung.

Ein Jahr als Finanzblogger: Was ich an dem Job liebe

Beim Bloggen spricht mich vor allem die Verbindung von Technik und Schreiben an.

Einerseits mit dem Computer zu gestalten – zum Beispiel den Blog – und andererseits Artikel zu recherchieren und zu verfassen.

Das schreiben also, was meine Berufung ist.

Und immer wieder steht man vor der Frage, wie man dieses oder jenes technisch umsetzt.

Eine permanente Herausforderung also.

Das gefällt mir und macht viel Spaß.

Schließlich habe schon immer gerne mit dem Computer gearbeitet und früher sogar programmiert.

Content in verschiedenen Formen

Content ist King.

Das gilt für alle Blogger.

Doch gibt es Content in verschiedenen Formen:

Als Blogpost, als Video und als Podcast.

Habe ich im ersten Jahr überwiegend schriftliche Blogartikel gepostet, habe ich in jüngster Zeit auch einige Videos online gestellt, nachdem ich mit dieser Contentform ein wenig experimentiert hatte.

Das Ergebnis ist noch nicht professionell, kann sich aber sehen lassen. 🙂

Und spätestens im Juni soll mein erster Podcast online gestellt werden.

Geplant ist jeden Monat mindestens ein Interview mit ausgewählten Menschen aus dem Finanzsektor.

So werde ich bald das volle Spektrum an verschiedenen Content-Formen abdecken.

Als Finanzblogger habe ich meine Berufung gefunden

Ich freue mich sagen zu können, dass ich als Finanzblogger meine berufung gefunden habe und lebe.

Mit dem PC zu gestalten und zu schreiben, das sind die Dinge, die mein Herz höher schlagen lassen.

Deshalb empfinde ich meine Arbeit auch gar nicht als Arbeit, sondern als ein Vergnügen, dem ich jeden Tag nachgehen darf.

Das mache ich von frühmorgens bis mittags.

Den Rest des Tages verbringe ich mit kochen, essen und lesen.

Ich lese jede Woche ein Buch.

Viel Fachliteratur, aber auch Belletristik und Krimis.

So ist mein Know how immer auf dem aktuellen Stand.

Und das kommt auch meinern lesern, Zuschauern und demnächst Hörern zugute.

Last but not least:

Ich bin fest davon überzeugt, dass ETFs noch viel Potenzial haben und erst am Anfang einer vielversprechenden Entwicklung stehen.

Sie haben meiner Meinung nach das Potenzial, als ETF-Sparpläne zukünftig die Rolle einzunehmen, die früher die Lebensversicherung als des Deutschen liebstes Kind zur privaten Altersvorsorge hatte.

Sie sind der Anlagetrend unserer Zeit.

Ganz klar.

Zahlen und Fakten zu ETF-Blog nach einem Jahr

Meinen Blog lesen sowohl Frauen (46 %) als auch Männer (54 %).

Fast zwei Drittel meiner Leserinnen und Leser sind zwischen 18 und 35 jahre alt, der Rest ist älter.

Mittlerweile schauen jeden Monat fast 5.000 Besucher vorbei, wobei die Zahlen konstant steigen.

Davon sind 35 % wiederkehrende Besucher und 65 % Erstbesucher.

All diese Zahlen kann man übrigens Google Analytics entnehmen, dass uns Bloggern kostenlos zur Verfügung steht.

In der Spitze hatte ich schon über 270 Besucher an einem einzigen Tag.

Was erwartet meine Leserinnen und Leser den Rest des Jahres?

Neben Content in allen drei Erscheinungsformen wird es noch ein neues digitales Produkt geben:

Und zwar einen Online-Kurs, der zeigt, wie man ein Depot eröffnet, einen ETF-Sparplan anlegt und wie man diversifiziertes Portfolio aufbaut.

Dabei werden drei verschiedenen Portfolios erläutert für unterschiedliche Risikotypen.

Also Menschen mit einer unterschiedlichen Risikotragekapazität.

Zusätzlich wird dieser Online-Kurs das Know how vermitteln, das erforderlich ist, um erfolgreich in ETFs zu investieren.

Damit möchte ich vor allem Millennials ansprechen, die einen festen Job mit einem regelmäßigen Einkommen haben und jeden Monat einen festen Betrag sparen wollen.

Sich jedoch bislang nicht sonderlich viel mit dem Thema Geldanlage und Finanzen beschäftigt haben.

Der Online-Kurs ist ein Zwischenschritt zur Honorarberatung, die sich erst bei größeren Anlagebeträgen rechnet.

Fazit

Den Finanzblog ETF-Blog.com gibt es jetzt seit einem Jahr.

Hier geht es um börsengehandelte Indexfonds (ETFs) und die Idee des passiven Investierens.

Bei meiner Arbeit als Finanzblogger habe ich mich weiterentwickelt und biete inzwischen nicht nur schriftliche Blogpüosts, sondern auch Videos und demnächst Pocasts an.

Ich Arbeit macht mir soviel Spaß, dass ich sie als ein Vernügen bezeichnen möchte, dem ich jeden Tag nachgehe.

Und vom ursprünglich reinen Blogger habe ich mich zum Internerunternehmer entwicklet, der inzwischen auch digitale Produkte verkauft.

Ich bin selbst sehr gespannt darauf, wie sich mein Internet-Business in einem weiteren Jahr weiterentwickelt haben wird.

 

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10 Gedanken zu „Ein Jahr als Finanzblogger: Rückblick“

  1. Hallo Jürgen,

    gute Arbeit soweit – alles Gute zum erfolgreichen Start. Ich bin als Honorarberater tätig und ETFs sind ebenfalls mein „Werkzeugkasten“.

    Viele Grüße,
    Stefan Adam / moneyman24

    Antworten
  2. Herzlichen Glückwunsch & weiter so!
    Was ich mich nur frage: woher weiß man, ob der Besucher männlich oder weiblich war? 🙂 Naja, google weiß alles…

    Antworten

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