Was hinter dem Play-to-earn Hype steckt

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Play-to-earn Hype: Mit Gaming Geld zu verdienen, klingt für viele Menschen wie ein Traum. Und tatsächlich ist es in Zeiten von Streaming, eSports und Co. möglich, den Lebensunterhalt mit Video- und anderen Spielen zu bestreiten.

Vor allem die eSports-Branche hat in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom erlebt, der seinesgleichen sucht. Doch auch über professionelle eSports auf Meisterschaften und Turnieren hinaus, ist es möglich, mit dem Spielen etwas zu verdienen. Play to Earn ist hier das Stichwort! Wir haben uns genauer mit dieser blockchainbasierten Innovation beschäftigt und werfen einen Blick auf die Zukunft des Gamings.

Play-to-earn Hype: Aufstieg von eSports und Kryptos gehen Hand in Hand

Kryptowährungen und eSports sind beides Phänomene des 21. Jahrhunderts, welche natürlich eng mit der weltweiten, digitalen Vernetzung zusammen hängen. Die Zahlen sind schon beeindruckend. Über zwei Milliarden Spieler weltweit spielen Videospiele und auch der Anteil blockchainbasierter Spiele ist im vergangenen Jahr um rund 70 % gewachsen.  Diese digitale Revolution bildet die Grundlage für Innovationen wie Kryptowährungen und weiteren Möglichkeiten der Blockchain.

Der Bitcoin beispielsweise ist als erfolgreichste Kryptowährung mittlerweile weit mehr als ein rein digitales Zahlungsmittel. Ob zum Beispiel beim Lieferdienst Lieferando, im Buchhandel – Kryptowährungen erfahren mit der Zeit immer mehr Akzeptanz und können vielseitig eingesetzt werden.

Besonders im Gaming ist man den digitalen Währungen gegenüber aufgeschlossen, was sich auch im Glücksspiel zeigt: Die besten Bitcoin Casinos sind komplett an die Zahlung mit der Kryptowährung angepasst. Aber auch in anderen Bereichen des Gaming bestehen oft breit gefächerte Möglichkeiten etwa In-Game-Käufe mit Kryptowährungen zu tätigen. Gaming und Krypto sind also bereits sehr miteinander verbunden. Das Gleiche gilt auch für andere blockchainbasierte Entwicklungen wie NFTs, die unter anderem im eSport zunehmend an Bedeutung gewinnen.

NFTs in der Gaming-Welt

NFT steht hier für Non-Fungible Token. Dies sind digitale, fälschungssichere Kennzeichnungen für immaterielle Güter wie beispielsweise digitale Kunstwerke, Eintrittskarten oder Objekte in einem Computerspiel. Vor allem der Aspekt der Fälschungssicherheit, garantiert durch die Blockchain, macht das NFT-Prinzip für die Gamingwelt und eSports im Speziellen so interessant. Ein gutes Beispiel sind die Spielerkarten in der Fußballsimulation FIFA. Diese können mittlerweile als NFT erworben werden. Auch beim immer populärer werdenden Play-to-Earn Prinzip spielen NFTs und Blockchain eine wesentliche Rolle.

Play-to-earn Hype: Wie funktioniert das Play to Earn Prinzip?

Das Play to Earn Konzept ist wesentlich von der Blockchain bzw. dem dezentralisierten Finanzwesen inspiriert. So können die User hier auch von ihrem Mitspracherecht Gebrauch machen. Dabei basieren Play to Earn Spiele zum einen auf dem Free to Play Prinzip, zum anderen benötigt man ein NFT als Eintrittskarte.

So zum Beispiel bei Ice Poker, einem Spiel von Decentral Games in Decentraland im Metaverse. Wenn man über ein sogenanntes Wearable in Form eines NFTs verfügt, erhält man als Spieler täglich eine bestimmte Anzahl an Chips, mit denen man spielen kann. Mit der Erfüllung bestimmter Missionen oder der Erreichung von Zielen kann man etwas verdienen (hier Tokens der Kryptowährung Ice). Dabei muss man als Besitzer eines oder mehrerer Wearables nicht unbedingt selber spielen, sondern kann seine NFTs auch an interessierte Poker-Spieler verleihen (delegieren). Auf Discord etwa bewerben sich zahlreiche potentielle Ice-Poker-Spieler um eines oder gleich mehrere Wearables, um damit Geld in Form von Ice-Tokens zu verdienen. Die Gewinne werden dann nach festen Regeln zwischen den Inhabern der Wearables (NFTs) und den Ice-Poker-Spielern aufgeteilt. Einen ausführlichen Artikel zum Thema findest du u. a. hier auf ETF-Blog.com.

SkyArk trotzt der Krypto-Krise

Kryptowährungen befanden sich lange Zeit auf einer echten Rallye, was neue Höchstkurse betraf. Doch in den vergangenen 12 Monaten haben auch die verschiedensten Kryptowährungen, auch der Bitcoin, ihre ersten größeren Krisen durchmachen müssen. Nicht zuletzt aus diesem Grunde bleiben potenzielle Investoren vorsichtig, wenn es um Kryptos und Blockchain geht.

Nicht so hingegen das in Singapur ansässige Blockchain-Gaming-Studio SkyArk. Trotz turbulenter Zeiten setzt das 36 Mitarbeiter starke Unternehmen mit dem Projekt SkyArk Chronicles voll auf die Blockchain. Dabei spielt vor allem der Nachhaltigkeitsaspekt eine wesentliche Rolle.

Denn nicht wenige Kryptowährungen werden für ihren enormen Stromverbrauch kritisiert. Die Rechenleistungen während der Transaktionsprozesse verbrauchen sehr viel Energie, was in den aktuellen Zeiten zum Problem wird. Da bei SkyArk Chronicles eigene Spieler und Avatare in NFTs umgewandelt werden können, erhoffen sich die Entwickler, dass sich das Prinzip verselbstständigt. Im Vordergrund steht bei SkyArk generell der künstlerische Ansatz.

Fazit zum Play-to-earn Hype: Ist NFT-Gaming die Zukunft?

Ein wesentlicher Vorteil des blockchainbasierten NFT-Gamings ist natürlich die Fälschungssicherheit von Assets und anderen Belohnungen. Die dezentrale Organisation und die Möglichkeit, beim Spielen etwas zu verdienen, haben tatsächlich das Potenzial, das unbeliebte Pay to Play- bzw. Pay to Win Konzept abzulösen.

Es gibt Länder, wie u. a. die Philippinen, wo Play-to-earn aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit eine ernsthafte Berufsalternative darstellt.

Man darf auf jeden Fall gespannt sein, wie sich die Gamingwelt in den kommenden Jahren noch entwickeln wird und welchen Einfluss die Blockchain dabei nimmt. Dabei hat der Play-to-earn Hype gerade erst begonnen.

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