Bitcoin 2018: Wie du Kryptowährungen vor Hacker-Angriffen schützt

Lesedauer 4 Minuten

Bitcoin 2018: Kryptowährungen, wie u. a. Bitcoins, erleben derzeit nicht nur ein starkes auf und ab, sondern sie sind auch verstärkt Hackerangriffen ausgesetzt. Einer Studie zufolge wurden seit der Bitcoin-Erfindung ein Drittel aller Handelsplattformen angegriffen.

[lwptoc]

Kaum ist der letzte Datenskandal um Facebook abgeflacht, kommt es schon wieder zu neuen fraglichen Entscheidungen von Seiten Mark Zuckerbergs.

So soll das bekannte Social Media Netzwerk nun führende Banken darum gebeten haben, Informationen zu der finanziellen Situation seiner Nutzer preiszugeben, wie zum Beispiel Kreditkartentransaktionen und aktuelle Kontostände.

Genannter Grund:

Facebook will damit bessere Dienstleistungen anbieten.

Ob man dem Glauben schenken kann, ist zumindest fraglich.

Bitcoin 2018: Heiß begehrt

Während die Banken Facebook bei der Datensammlung unterstützen sollen, versuchen Hacker verstärkt, auf illegalen Wegen an Kryptowährungen wie Bitcoin 2018  zu gelangen.

Seit Anfang 2017 hat sich der Wert des Bitcoin vervielfacht.

Der Börsenwert aller digitalen Zahlungsmittel beläuft sich addiert auf rund 284 Mrd. US-Dollar.

Das macht die Börsen, an denen die neuen Kryptowährungen gehandelt werden, zu einem beliebten Ziel für Hackerangriffe.

Bislang wurden rund eine Million Bitcoin gestohlen.

Zum aktuellen Kurs sind das über 6 Mrd. US-Dollar.

Angreifer denken sich immer ausgefeiltere Methoden aus, um an die Digitalwährungen zu kommen.

Das können u. a.

  • gefälschte Wallets sein,
  • Phishing-Versuche, um an die Private Keys der Nutzer zu kommen, oder sogar
  • falsche Krypowährungsmodelle.

Bitcoin 2018: So stehlen die Hacker deine Informationen

Kryptowährungen wirken zunächst einmal sicher, weil sie digitale Transaktionen dezentralisieren und auch anonymisieren.

Gleichzeitig machen die öffentlichen Blockchains Kryptowährungen zumindest in der Theorie manipulationssicher.

Doch das schützt leider kaum vor simplen und althergebrachten Maschen, auf die Betrüger setzen.

So gibt es mittlerweile tatsächlich eine bedeutende Anzahl an Hackerversuchen, die mit ihren Methoden zudem immer kreativer werden.

Erst kürzlich konnten kriminelle Hacker Geld von privaten Mining-Rechnern zu gefälschten Wallets ableiten, weil Nutzer vergessen hatten, die voreingestellten Login-Daten zu ändern.

An anderer Stelle haben Hacker die Suchmaschinenergebnisse für echte Handelsplattformen durch eine gefälschte Kopie ersetzt.

Über solche falschen Seiten werden dann Anmeldedaten von nichtsahnenden Nutzern gesammelt, die diese dort in dem Glauben eingeben, eine legitime Transaktion durchzuführen.

Und ein Trojaner namens CryptoShuffler stahl Tausende Dollar, indem er auf den Computern lauerte und Wallet-Adressen von Bitcoin stehlen konnte, die in die Zwischenablage kopiert wurden.

Eine weitere Methode des Betrugs ist das Versenden von Spam-E-Mails an große E-Mail-Listen.

Inhalt einer solchen betrügerischen E-Mail könnte zum Beispiel eine Warnung sein, dass jemand versucht hat, sich in dein Konto einzuloggen.

Im nächsten Schritt wird der Empfänger aufgefordert, seine Daten zu verifizieren.

So geben nichtsahnende Opfer dann ihre Anmeldedaten an und die Betrüger haben alles, was sie benötigen, um Ihr Konto zu hacken.

So kannst du dich vor Hackern schützen

Ein paar einfache Schritte können allerdings helfen, Kryptowährungen – seien es Bitcoin 2018, Monero oder andere – vor den häufigsten Attacken zu schützen.

Genauso, wie man sein Bargeld nicht für jeden sichtbar platziert oder wertvollen Schmuck in einem Bankschließfach aufbewahrt, zahlt es sich auch aus, bei der Sicherung seiner Kryptowährung etwas Mühe walten zu lassen.

Mit ein paar einfachen Sicherheitsvorkehrungen und einer Portion gesundem Menschenverstand solltest du in der Lage sein, die Mehrheit aller Hacker-Versuche frühzeitig zu erkennen:

Ein wichtiger Schritt für den Schutz der eigenen Krytopwährungen ist es, alles, was ausspioniert werden kann, in einem Wallet auf einer Festplatte zu sichern.

Also auf einem physisches Gerät, wie etwa ein USB-Stick, das nicht mit dem Internet verbunden ist.

Experten warnen davor, größere Summen an Online-Börsen oder digitale Apps auf dem Smartphone oder Computer zu speichern.

Das Internet eröffnet Hackern zu viele Hintertüren, um Wallets der Nutzer zu knacken.

Bitcoin 2018: Wie du dich vor Hackern schützt

Sichere Hardware-Wallets wie u. a. Trezor oder das Ledger Nano S kosten weniger als 100 Euro und sind leicht einzurichten.

Man wählt eine PIN und den sogenannten Wiederherstellungs-Seed (ein paar Wörter und einige Zahlen), falls man seine PIN vergisst oder das Wallet mal streikt.

Die Informationen sind dann streng gesichert, solange man PIN und Seed nicht verliert oder vergisst.

Die Wiederherstellung von Geld in einem Hardware-Wallet ohne Passwörter ist so gut wie unmöglich.

Außerdem sollte man sich genau überlegen, wo man die Public- und Private-Keys aufbewahrt, die einem erlauben, Änderungen an einer Blockchain zu autorisieren.

Sie sollten immer verschlüsselt werden und nicht auf Geräten gespeichert sein, die man auch für alltägliche Aufgaben nutzt wie den PC.

Im Übrigen sind alle Dinge, die man sowieso schon tun sollte, um sein digitales Leben zu schützen, auch bei Kryptowährungen von Vorteil.

„Wir ermuntern alle Kunden dazu, grundlegende und kostenlose Maßnahmen zu ergreifen, damit sie auf einem sichereren Fundament stehen“,

sagt Philip Martin, Sicherheitsdirektor an der Handelsplattform für Kryptowährungen Coinbase.

So sollte man einen Passwort-Manager nutzen, Zwei-Faktor-Authentifizierung und erweiterte Sicherheitsprotokolle für seine E-Mail-Adresse.

Überprüfe also deine Einstellungen zur Privatsphäre, damit du das Risiko, betrogen und gehackt zu werden, minimierst.

Genauso wie in der Einstellungs-Sektion von deinem verwendeten Krypto-Portal,  solltest du diese am besten auch gleich für Facebook mit überprüfen.

Fazit

Bitcoins

Schlussfolgernd lässt sich sagen, dass Kryptowährungen als noch relativ neues Netz-Phänomen  weiter ausbaufähig sind und jeder sich selbst über die Sicherheit der Coins informieren sollte.

Je vorsichtiger du im Umgang mit deinen Daten bist, desto weniger wirst du zum Opfer von Angriffen.  

Glücklicherweise muss man kein Kryptographie-Experte sein, um die grundlegenden Sicherheitsschritte zu unternehmen, die einen vor den meisten Angriffen schützen.

Und erfahrene Krypto-Nutzer können Krypto-Neulingen bei der Sicherung ihrer Daten helfen.

So bleiben Bitcoin 2018 und andere Kryptowährungen weitestgehend sicher.

Wichtig ist auf jeden Fall, sich in regelmäßigen zeitlichen Abständen über mögliche Gefahren im Netz und dem entsprechenden Schutz davor zu informieren.

Sicherer wird man mit Kryptowährungen wie Bitcoins 2018 etc. übrigens spekulieren können, wenn erstmal die ersten ETFs hierfür am Markt verfügbar sind.

Beantragt sind sie schon, nur noch nicht genehmigt.

Noch haben die entsprechenden Aufsichtsbehörsen Bauchschmerzen bei den neuen Kryptowährungen, wie zum Beispiel Bitcoin 2018.

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4 Gedanken zu „Bitcoin 2018: Wie du Kryptowährungen vor Hacker-Angriffen schützt“

  1. Ich hätte angenommen das Sie ihre Kompetenzen kennen, und nicht auf den Hype aufspringen. Aber scheinbar ist es ein No-go nicht über Kryptowährungen zu berichten.

    Anbei folgende Anmerkungen:
    „Ein wichtiger Schritt für den Schutz der eigenen Krytopwährungen ist es, alles, was ausspioniert werden kann, in einem Wallet auf einer Festplatte zu sichern.
    Also auf einem physisches Gerät, wie etwa ein USB-Stick, das nicht mit dem Internet verbunden ist.“
    -> was bringt das? Dadurch ist ein Private Key genauso abgreifbar wie bei bloßer Installation eines Software-Wallets

    „Die Wiederherstellung von Geld in einem Hardware-Wallet ohne Passwörter ist so gut wie unmöglich.“
    -> Das ist falsch. Trezor Wallets sind physikalisch angreifbar. Lediglich Ledger ist aktuell dagegen gefeit. Für die reine Anwendung sind aber beide (angeblich) sicher.

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