Vermögensaufbau hat viel mit Ausdauersport zu tun. Du musst erstens langfristig etwas zurücklegen und zweitens regelmäßig. So kannst du effektiv Vermögen bilden.
Ein Vermögen kann man nicht schnell aufbauen und auch nicht, wenn man stets alles, was man verdient, wieder ausgibt.
Es ist also schon eine gewisse Sparquote erforderlich.
Wie wäre es , wenn du ab jetzt 10 Prozent deines Nettoverdienstes sparen würdest?
Angenommen, du hast ein Nettoeinkommen von 2.000 EUR pro Monat, dann wäre das eine Sparquote von 200 EUR.
[lwptoc]
Wozu ein Vermögensaufbau von 200 EUR pro Monat führen kann

Wenn du jeden Monat 200 EUR in einen oder mehrere Aktien-ETFs einzahlen würdest, kämen bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 6 Prozent im Zeitablauf folgende Beträge zusammen:
|
Laufzeit |
Zinssatz |
Betrag |
Endvermögen |
|
10 Jahre |
6 % |
200€ / Monat |
32.662,01€ |
|
20 Jahre |
6 % |
200€ / Monat |
91.154.70€ |
|
30 Jahre |
6 % |
200€ / Monat |
195.906,19€ |
|
40 Jahre |
6% |
200€ / Monat |
383.500,15€ |
Und ein durchschnittlicher Zinssatz von 6 Prozent ist bei einer Anlage in Aktien(-ETFs) keinesfalls Utopie.
Aus der Tabelle lässt sich ablesen, dass der erstens regelmäßige Sparbeitrag von 200 EUR pro Monat und zweitens die Spardauer ansehliche Vermögensbeträge im Zeitablauf entstehen lassen.
Dafür sorgt letztlich der in diesem Artikel ausführlich erläuterte Zinseszinseffekt.
Drei Faktoren sind für den Vermögensaufbau wichtig
Du hast gesehen, dass zwei Faktoren für den Vermögensaufbau wichtig sind:
- Regelmäßigkeit
- Zinshöhe
- Dauer des Vermögensaufbaus.
Um regelmäßig 10 Prozent von deinem Einkommen zurücklegen zu können, musst du auf Konsum verzichten.
Denn jeden Euro kannst du nur einmal ausgeben:
Entweder für Konsum.
Oder auf dein Sparkonto einzahlen.

Wenn du also einen Dauerauftrag für dein Konto eirichtest, um jeden Monat 200 Euro bzw. 10 Prozent deines Nettoeinkommens in einen ETF-Sparplan einzuzahlen, gewöhnst du dich in kurzer Zeit daran, weniger Geld für Konsum zur Verfügung zu haben.
Und das Gefühl, ein paar Tausender auf der hohen Kante zu haben, ist ungemein beruhigend. 🙂
Vermögensaufbau gleicht einem Langstreckenlauf
Den Aufbau von Vermögen kann man also gut mit einem Langstreckenlauf oder allgemein Ausdauersport vergleichen.
Nicht der schnelle Sprint führt ans Ziel, sondern Schritt für Schritt einen weiten Weg zurückzuzulegen und sich die Kräfte dabei gut einzuteilen.
Damit ist Vermögensbildung gut mit einem Marathonlauf zu vergleichen.

Und das Schöne ist, dass dein Gehalt aller Voraussicht nach im Zeitablauf steigen wird, weil du dich beruflich weiterentwickelst und sich dies in deinem Gehalt niederschlagen wird..
Angenommen, du erhöhst deine Sparrate deshalb jährlich um nur 2 Prozent, werden daraus nach 30 Jahren nicht 195.906,19 EUR, wie in der Tabelle, sondern schon stolze 243.595,43 EUR.
Also denke daran:
Auch der längste Weg beginnt mit einem ersten Schritt:
Zum Beispiel dem, ein Depot bei einem Online-Broker zu eröffnen:
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Der Crash ist gut – für Anleger mit Mut

Der aktuelle Kursrückgang infolge des Coronavirus und der Streitigkeiten zwischen Russland und Saudi-Arabien in bezug auf Preis und Förermenge von Rohöl bietet Anlegern mit Mut große Chancen.
Denn so verdienst du an der Börse Geld:
Kaufen wenn die Kurese unten sind und verkaufen, wenn sie steigen und steigen.
Also durch antizyklisches Investieren, was nicht leicht ist.
Denn die meisten Privatanleger geben ihrem spontanen Handlungsdrang nach und verkaufen, wenn die Kurse fallen, um später wieder einzusteigen, wenn die Kurse steigen.
Doch so verdient man an der Börse kein Geld.
Denn das ist zyklisches Verhalten und das führt zu Verlusten, aber nicht zu gewinnen.
Fazit

Vermögensaufbau gleicht einem Langstreckenlauf.
Er muss regelmäßig – Schritt für Schritt – und langfristig erfolgen.
Und du musst bereit sein, auf Konsum zu verzichten.
Dann kann es mit dem Vermögensaufbau etwas werden.
Denn Konsum macht nicht glücklich, während ein finanzielles Polster ungemein beruhigt.
10 Prozent vom Netto zu Beginn – das ist machbar und lohnt sich schon.
Alles, was du brauchst, um zu beginnen, ist ein Wertpapierdepot – möglichst bei einem Online-Broker – weil es dort sehr kostengünstig ist:
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