Finanzbranche: Warum Fortbildung so elementar ist

Lesedauer 4 Minuten

Fortbildung für die Finanzbranche ist regelmäßig notwendig, befindet sich aber – nicht nur coronabedingt – in einem Wandel. Dabei verlagert sich das Angebot von Präsenzveranstaltungen vor Ort vermehrt ins Netz.

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Die Ausgangssituation

Nicht nur für die Finanzbranche gilt die alte chinesische Erkenntnis, Fortbildung sei wie Rudern gegen den Strom, lasse man nach, falle man zurück.

Die Welt der Finanzdienstleistung – ob Versicherungen, Finanzierungen oder Anlagen – ist komplex und schnelllebig. Die Veränderungsdynamik aller drei Bereiche ist enorm. Dies zeigt sich nicht nur bei fachlichen Inhalten, sondern auch in der Veränderung rechtlicher Rahmenbedingungen oder Beratungstechnologien und -methoden. Nicht zuletzt die Beschränkungen der Corona-Pandemie haben letzteres deutlich offenbart. Zudem haben sich die Immobilien-, Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranchen in den vergangenen 10 Jahren an eine Vielzahl von verbraucherschützenden Vorschriften anpassen müssen. Diese permanent veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen – nicht selten durch EU-Recht forciert – stellen die Beraterinnen und Berater vor immer neue Herausforderungen und mündeten in einer Fortbildungsverpflichtung von 15 Stunden pro Jahr für Versicherungsvermittler und -makler (§ 34d GewO) sowie 20 Stunden in drei Jahren für Immobilienmakler (§ 34c GewO).

Fortbildung in der Finanzbranche

Gerade im Finanzmarkt ist das Produktportfolio einem permanenten Wandel durch Innovation, Marktanforderungen und Ansprüchen des Verbraucherschutzes ausgesetzt. Hier scheint das Ende der Fahnenstange, bezogen auf die rechtliche Regulierung, noch längst nicht erreicht. So ist es zum Beispiel nur eine Frage der Zeit, bis auch Bausparvermittlerinnen und Bausparvermittler vor Aufnahme der Tätigkeit einen Sachkundenachweis erbringen und ggf. eine Sachkundeprüfung vor der IHK ablegen müssen. Auch für Vermittler von Versicherungen zur Altersversorgung ist das Bestehen einer Sachkundeprüfung für Finanzanlagenfachleute nach § 34f GewO schon länger im Gespräch. Zum Schutz der Verbraucher werden mit Sicherheit künftig weitere Maßnahmen folgen. 

Finanzdienstleister agieren heutzutage nicht nur als Fachleute auf ihrem angestammten Gebiet (Versicherungen, Geldanlagen, Finanzierungen, Immobilien), sondern müssen in der Beratung auch den Gesamtanspruch ihrer Kunden im Blick haben und bedienen können. So geht eine Baufinanzierung mit passenden Versicherungen einher, bei Konzepten zur Altersversorgung spielen Immobilien zunehmend eine Rolle und etliche Versicherungen dienen immer mehr als Möglichkeit zur Kapitalanlage. Daher ist der moderne Finanzdienstleister, selbst wenn er sich mit Experten vernetzt, häufig als Allround-Berater gefragt.

Wollen daher Berater ihr Geschäftsfeld erweitern, müssen sie häufig die notwendige Sachkunde im Rahmen einer IHK-Sachkundeprüfung nachweisen.

Der Wettbewerb für Fortbildung in der Finanzbranche

Über 300.000 Beraterinnen und Berater mit unterschiedlichstem Hintergrund tummeln sich im Markt für Finanzdienstleistungen und Immobilien -ungeachtet der vielen Angestellten in Banken, Bausparkassen und Versicherungen. Das Gros der selbstständigen Berater stellen die Versicherungsvermittler und -makler mit knapp 200.000 Beraterinnen und Beratern. Besonders im Immobiliensektor -ganz gleich ob Makler oder Finanzierungsexperte- wächst der Markt immer schneller. 

Wer hier langfristig bestehen will, braucht nicht nur gute Produkte und Ideen, sondern auch ein breites Knowhow. Hier sind zum einen fachliche Qualitäten gefragt, wobei die Erwartungshaltung der Kunden durch die Informationsmöglichkeiten des Internets sehr gestiegen sind und daher echte Expertise erwartet wird. Wird dieser Anspruch von den Beratenden nicht erfüllt, kann das schnell zu Vertrauensverlust und damit zum Ende der Kundenbeziehung führen. Zum anderen gewinnt der ganze Bereich der Kommunikation an Wichtigkeit, denn nicht nur die Produkte der einzelnen Berater ähneln sich, es kann zudem auch alles online erworben werden. Der Aufbau eines persönlichen Vertrauensverhältnisses zwischen Kunden und Berater, das durch Sympathie und Professionalität getragen wird, ist heutzutage entscheidender denn je. Der Berater muss aus seiner Funktion des bloßen Verkäufers heraustreten und sich zum Beziehungsmanager entwickeln. Das will gelernt sein und bedarf moderner, inspirierender und lebhafter Fortbildungsinhalte.

Das Angebot an Fortbildung in der Finanzbranche

Fortbildung in der Finanzbranche

Regelmäßige Fortbildungen sowohl im fachlichen als auch in kommunikativen Bereich sind unerlässlich. Die zur Verfügung stehenden Bildungsangebote sind ausgesprochen heterogen. Zur Auswahl steht eine breite Palette: Präsenzseminare für viele tausend Euro, aber auch teils kostenlose Online-Webinare und YouTube-Tutorials. Dabei fällt bei Präsenzseminaren neben den hohen Kosten auch der Nachteil des fixen Termins und des enormen Zeitaufwandes ins Gewicht. Das Online-Angebot dagegen ist meist wenig unterhaltsam, aktuell oder hochwertig. 

Die großen Versicherungen, Banken und Maklerpools bieten Ausbildung aus dem eigenen Haus an. Dieser konzentriert sich jedoch meist auf neue Produkte und deren Eigenschaften. Für Themen, die darüber hinausgehen, fehlen häufig Zeit, Kapazität und nicht selten auch Kompetenz. Einen Ausbau dieser Kapazitäten ist kostenintensiv, so suchen die Gesellschaften bereits nach Lösungen, um den Ausbildungsbereich auszulagern.

Fazit: Fortbildung in der Finanzbranche ist essentiell

Fortbildung in der Finanzbranche

Die Notwendigkeit einer besseren, flexibleren und verlässlichen Ausbildung ist groß, eine bessere Struktur hierfür überfällig. Möglich wäre diese mittels einer Online-Plattform, die wichtige fachliche und kommunikative Inhalte nicht nur pädagogisch und stets aktuell aufbereitet und bündelt, sondern auch durch modernste Technik von Top-Trainern und Coaches der Branche referieren lässt. Ein erschwinglicher Preis wäre hier ebenso attraktiv wie additive Angebote, zum Beispiel ein marktspezifisches Nachschlagewerk, ein Forum zum Austausch unter den Beraterinnen und Beratern, ein Marktplatz für Jobs oder Kundenzugang. Somit wäre eine solche Plattform die zukunftsorientierte Lösung für die dringend erforderliche Aus- und Weiterbildung sowie persönlichen Weiterentwicklung der Beraterinnen und Berater in der Finanzdienstleistungsbranche.

Sachkundegurus hat mit seiner Plattform den ersten Schritt in diese Richtung gemacht. Hier werden in benutzerfreundlichem Design und, unterstützt durch modernste Softwarearchitektur, Bildungsinhalte präsentiert. Im ersten Schritt geht es um die Vorbereitung auf die Sachkundeprüfungen für Finanzanlagenfachleute“ (§ 34f GewO), Versicherungsfachleute (§ 34d GewO), Immobiliardarlehensvermittler und -vermittlerinnen (§ 34i GewO). Das Programm präsentiert die Themen auf interessante und unterhaltsame Weise indem es Textpassagen durch Video- und Audio-Formate ergänzt. Sachkundegurus konzentriert sich aktuell ausschließlich auf die Vermittlung von Prüfungswissen. Im Fokus steht die erfolgreich abgelegte IHK-Prüfung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Generell, bestätigt auch durch den Kundenkreis der Sachkundegurus, wächst das Interesse nach einem Ausbau dieses Programms zu einer Plattform umfänglicheren Formats. Die Entwickler der Sachkundegurus  rund um den Geschäftsführer Michael Bickel freuen sich über diese Dynamik und nehmen diese Herausforderung gerne an, die nächste Evolutionsstufe wird bereits umgesetzt: diese wird weit über eine reine Bildungsplattform hinausgehen und einen umfangreichen Marktplatz für Finanzdienstleister und Immobilienmakler bieten. 

Dieser Artikel ist ein Sponsored Post der Plattform für Finanzbildung sachkundegurus.de.

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