Bitcoin News: 5 Neuigkeiten aus der Krypto-Szene im Oktober 2021

Lesedauer 5 Minuten

Bitcoin News: Die Akzeptanz von Kryptowährungen wie Bitcoin & Co. wird immer breiter. Nicht nur bei Privatanlegern, sondern auch bei institutionellen Investoren. Dabei ist der Markt sehr volatil. Da braucht es gute Nerven, um auch bei schlechten Nachrichten gut schlafen zu können.

Noch im September 2021 gab es schlechte Bitcoin News, der die Kurse schlagartig um gut 10 % absacken ließ:

China hatte seinen Bürgern den Handel mit Kryptowährungen komplett verboten, nachdem zuvor schon das Mining von Bitcoin als unerwünscht erklärt worden war. Hintergrund ist, dass die chinesische Regierung eine eigene digitale Währung entwickelt und vorantreibt.

Doch im Oktober setzen sich die Bullen wieder durch und der Bitcoin hat die Marke von 50.000 USD deutlich überschritten.

Bitcoin News: Bitcoin über 56.000 USD

Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels am Morgen des 11. Oktobers 2021 steht der Bitcoin bei über 56.000 USD und es ist die Frage, ob wir im 4. Quartal des Jahres noch ein neues All-Time-High (ATH) sehen werden.

Nach dem Stock-to-Flow-Modell des Twitterers Plan B müsste Bitcoin Ende des Monats bei ca. 63.000 USD liegen. Dafür sieht es momentan gut aus. Zurzeit schaue ich mir jeden Tag mehrere Videos auf YouTube zum Thema Kryptowährungen an und die Prognosen für den Bitcoin sind einhellig bullish.

Da werden Kursziele von 100.000 USD, 500.000 USD und zuletzt sogar von 1.000.000 USD genannt. Auf jeden Fall werden die nächsten 5 bis 6 Monate in Bezug auf die Kursentwicklung von Kryptowährungen spannend. Die meisten bekannten Analysten wie Plan B, Rekt Capital oder Will Clemente sind klar bullish.

Zwischenzeitliche Kursrücksetzer, die es immer wieder geben kann, können dann zum Nachkaufen oder evtl. auch als Einstieg genutzt werden.

Ich bin optimistisch, dass der Bitcoin noch dieses Jahr ein neues ATH erreichen wird. Dazu müsste er höher als 64.805 USD steigen, dem bisherigen ATH. Denn immer mehr institutionelle Investoren steigen in den Bitcoin ein und auch die Banken wollen sich das Geschäft auf Dauer nicht entgehen lassen.

Dazu passt auch folgende Meldung gut:

Privatbank Hauck & Aufhäuser übernimmt Krypto-Verwahrer mit Bafin-Lizenz

Durch die Übernahme von Kapilendo erwirbt die Privatbank Hauck & Aufhäuser einen der ersten deutschen Kryptoverwahrer mit Bafin-Lizenz.

Die deutsche Privatbank Hauck & Aufhäuser übernimmt den Krypto-Verwahrer Kapilendo, so das Institut in einer Pressemitteilung. Wie Hauck & Aufhäuser betont, verfügt Kapilendo seit dem 14. September über die für Krypto-Verwahrgeschäfte in Deutschland benötigte Lizenz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Damit übernehme die Privatbank den ersten Kryptoverwahrer mit der Erlaubnis zur Verwahrung von Kryptowerten in Deutschland.

Neben Kapilendo verfügt auch die Kryptohandelsplattform Coinbase über eine entsprechende Bafin-Lizenz.

Bitcoin-Marktkapitalisierung wieder über 1 Billion US-Dollar

Der aktuelle Bitcoin-Preis liegt heute (11.10.2021) bei 56.821 USD mit einem 24-Stunden-Handelsvolumen von 40.738021 USD. Bitcoin ist in den letzten 24 Stunden um 2.12% gestiegen. Im aktuellen Ranking nach Marktkapitalisierung liegt Bitcoin mit 1,070,507,921,918 $ auf Platz #1. Aktuell befinden sich 18,840,625 von 21,000,000 Bitcoin am Markt. Zur Erinnerung: Bitcoin ist auf max. 21 Mio. limitiert; mehr Bitcoin wird es nie geben. Damit ist Bitcoin genauso knapp oder noch knapper als das Edelmetall Gold.

Dazu passt auch folgende Meldung:

Bitcoin News: JPMorgan: Institutionen steigen von Gold auf Bitcoin als Absicherungsmittel um

Bitcoin (BTC) hat in dieser Woche einen satten Aufschwung von 35 % hingelegt, der die marktführende Kryptowährung zurück über die psychologisch wichtige 50.000 US-Dollar Marke und eine Marktkapitalisierung von über einer 1 Bio. US-Dollar katapultiert hat.

In einem Rundschreiben an ihre Investoren führt die amerikanische Großbank JPMorgan diesen plötzlichen Kursanstieg hauptsächlich auf das gesteigerte Kaufinteresse von institutionellen Investoren zurück, die in der Kryptowährung ein Absicherungsmittel gegen die Inflation sehen.

„Die Wiederkehr der Inflationsangst unter den institutionellen Investoren hat auch deren Interesse an Bitcoin als Inflationsabsicherungsmittel zurückkehren lassen“,

wie die Analysten der Bank feststellen. Zudem weisen sie darauf hin, dass die Kryptowährung inzwischen sogar Gold in dieser Funktion den Rang abläuft:

„Die institutionellen Investoren kehren vermutlich verstärkt zu Bitcoin zurück, weil sie darin ein besseres Absicherungsmittel sehen als Gold.“

Bitcoin in El Salvador: Die Hälfte der Einwohner nutzt schon BTC

Seit ziemlich genau einem Monat schaut die Kryptowelt gebannt auf El Salvador. Dessen Staatschef Nayib Bukele läutete schließlich eine neue Ära ein, indem er Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel erhob.

Der Einstand verlief zwar nicht gerade reibungslos, es wurden Tumulte sowie brennende BTC-Automaten gemeldet. Nun haben sich die Wogen aber etwas geglättet.

Und siehe da:

Bemerkenswerterweise gibt es jetzt nach nur einem Monat mehr Salvadorianer mit Bitcoin-Wallet als mit einem traditionellen Bankkonto.

Laut Bukele haben drei Millionen Menschen die Chivo-Bitcoin-Brieftasche heruntergeladen, was 46 Prozent der Bevölkerung entspricht. Im Gegensatz dazu hatten 2017 nur 29 Prozent der Salvadorianer ein Bankkonto. El Salvadors Präsident gibt laut Reuters an, dass seine Landsleute vor allem US-Dollar in Bitcoin zu konvertieren und die digitale Währung zu behalten scheinen.

Seit gestern werfen die Salvadorianer mehr Bargeld in die Chivo-Wallet-Geldautomaten ein, um Bitcoin zu kaufen, als sie von dort abheben. Das ist zu so einem frühen Zeitpunkt doch schon erstaunlich.

Erster amerikanischer „Bitcoin-ETF“ – SEC winkt Volt Equity ETF durch

Ein neuer amerikanischer Indexfonds bildet Bitcoin-Unternehmen ab und schafft damit den ersten indirekten Bitcoin-ETF.

Die amerikanische Börsenaufsicht SEC hat den Volt Crypto Industry Revolution and Tech ETF durchgewunken, durch den Investmentfirmen und Anleger auf indirektem Weg zu beträchtlichen Teilen in Bitcoin (BTC) investieren können.

Der Indexfonds (ETF) bildet Unternehmen ab, die an der „Industriellen Bitcoin-Revolution“ beteiligt sind. Dabei handelt es sich um Firmen, die einen Großteil ihres Vermögens in BTC halten oder die Mehrheit ihres Umsatzes durch

  • Bitcoin-Mining,
  • den Bitcoin-Handel oder
  • den anderweitigen Umgang mit der marktführenden Kryptowährung

erzielen.

Laut SEC-Antrag sollen 80 % des Investmentfonds in derartige Firmen investiert werden. Der neue ETF soll bei der New York Stock Exchange Arca unter dem Ticker BTCR in die Notierung genommen werden.

Es handelt sich bei dem Fonds also um einen ETF, der in Firmen investiert, die mehrheitlich mit Bitcoin arbeiten, und deshalb eng mit der Wertentwicklung der Kryptowährung verwoben sind.

Das Finanzprodukt von Volt ist für amerikanische Anleger zunächst also gewissermaßen der einzige verfügbare „Bitcoin-ETF“. Die SEC hat ihre Entscheidung über die Zulassung mehrerer beantragter echter Bitcoin-ETFs auf die Monate November und Dezember 2021 vertagt.

Und last but not least:

Während Bitcoin seine Oktober-Rallye fortsetzt, sorgen auch die Nachrichten aus der Regulierungswelt für Bullenstimmung. Weder SEC noch IWF fordern ein Krypto-Verbot, beide Organisationen plädieren stattdessen für Regulierung.

Fazit zu Bitcoin News: Trader und Analysten klar bullish

Kryptowährungen wie Bitcoin & Co. sind ein faszinierendes Thema. Zudem lässt sich mit ihnen gutes Geld verdienen. Allerdings braucht man gute Nerven, um die nicht unerhebliche Volatilität aushalten zu können. Kursschwankungen von 10 % am Tag und mehr sind an der Tagesordnung.

Aus Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView geht hervor, dass das BTC/USD-Paar am 11. Oktober 2021 um 57.000 US-Dollar pendelte, nachdem es auf Bitstamp auf bis zu 57.450 US-Dollar stieg. Das ist das höchste Niveau seit dem 10. Mai. Damit hat Bitcoin effektiv die Auswirkungen der Mining-Krise in China und der darauf folgenden Umverteilung der Hashrate wieder gut gemacht.

Unter den Analysten herrschte Feierlaune und die Prognosen sagen einen relativ schnellen Anstieg auf ein sechsstelliges Niveau voraus.

„Alle Datenmodelle deuten darauf hin, dass BTC in diesem Zyklus weit über 100.000 US-Dollar steigen wird“,

so der Trader und Analyst Rekt Capital.

Zuvor haben einige Analysten bereits schon einen sechsstelligen Kurs für die Kryptowährung vorhergesagt.

Ein Forscherteam von Standard Chartered, angeführt von seinem globalen Leiter für Währungsforschung in Schwellenmärkten Geoffrey Kendrick, prognostiziert, dass BTC bis Anfang nächsten Jahres auf 100.000 US-Dollar steigt. Als Grund für seine optimistische Prognose gab das Team an, Bitcoin hätte das Potenzial “ die führende Peer-to-Peer-Methode für unbankierte Leute weltweit“ zu werden.

David Gokhshtein, der Gründer von Gokhshtein Media und PAC Global, hat ebenfalls vorhergesagt, dass Bitcoin noch vor Ende des Jahres 2021 auf über 100.000 US-Dollar steigen werde. Seine bullische Prognose begründete er mit der großen, verfügbaren Fiat-Liquidität auf dem Markt, die ihm zufolge Wall-Street-Akteure dazu gebracht haben, Bitcoin zu kaufen.

„Nicht alle werden das öffentlich machen und sagen, dass sie Bitcoin kaufen, aber sie tun es“, so Gokhshtein gegenüber Business Insider.

Auf ETF-Blog.com wird es ab jetzt häufiger Bitcoin News geben. Wem Kryptowährungen jedoch zu volatil sind, der bleibt besser bei ETFs und ETF-Sparplänen:

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2 Gedanken zu „Bitcoin News: 5 Neuigkeiten aus der Krypto-Szene im Oktober 2021“

  1. Hallo Jürgen, danke für diesen ausführlichen Artikel über das Gold des 21.ten Jahrhunderts, Bitcoin.

    Es ist erstaunlich, was das heutige Internet kann und dein Artikel hat mir wirklich geholfen, die aktuelle Bitcoin-Übersicht zu bekommen.

    Mach weiter so.

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