Ist die Kryptowährung eine Alternative für die Rente?

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Zu Beginn wurden Bitcoin und Co. belächelt. Nur wenige trauten einer Kryptowährung großes Potenzial zu. Heute weiß man es besser und selbst einige Staaten nutzen die virtuelle Währung als offizielles und anerkanntes Zahlungsmittel. Auf Dauer scheinen Bitcoin, Ethereum, Ripple und Co. den klassischen Fiat-Währungen überlegen. Doch sind sie eine Option für die Altersvorsorge?

Altersvorsorge muss sein

Kryptowährung zur Altersvorsorge

Bei einer Alternative, um das Alter finanziell sicherer aufzustellen als mit der klassischen Rente, denken heute viele an die Eigentumswohnung oder die Vorteile von ETF-Sparplänen.

Doch ebenso kann es sich lohnen, einen Blick auf die Kryptowährungen zu werfen. Dabei zeigt sich generell, dass die Deutschen ein Volk von Sparern sind.

Besonders im Fokus steht dabei die Kapitalanlage als solche, die Ausbildung des Nachwuchses und der Erwerb sowie das Renovieren des Wohnungseigentums.

An erster Stelle rangiert jedoch die Altersvorsorge. Mehr als die Hälfte aller Bundesbürger setzt sich mit Möglichkeiten auseinander, das Alter finanziell gut zu gestalten.

Mit einer Kryptowährung vorsorgen?

Dabei nutzt eine große Zahl immer noch das klassische Sparbuch, das kaum noch Rendite abwirft. Im Kontext der Inflation verliert das Geld dort eher noch an Wert.

Fast ein Viertel der Menschen einer Erhebung der GfK zufolge, legt zudem weniger als 50 bis 100 Euro im Monat zurück.

Dass der Gewinn hier ebenfalls sehr übersichtlich ausfällt, ist selbstredend. Insofern ist die Option, Bitcoin zu kaufen, vielleicht keine schlechte.

Kryptowährung als digitales Zahlungsmittel

Kryptowährungen als digitales Zahlungsmittel

Generell ist die Kryptowährung wie Bitcoin kein klassisches Fiatgeld, sondern ein digitales Zahlungsmittel.

Um ein dezentrales und somit sicheres Zahlungssystem zu erhalten, wird das Prinzip der Kryptographie genutzt. Dabei markiert den Durchbruch der Technologie die Blockchain.

Dieser wurde 2008 erreicht und verzeichnet seither einen kometenhaften Aufstieg.

So gilt der Autor des Bitcoin Whitepapers, Satoshi Nakamoto, heute als Kopf hinter Bitcoin.

Selbst allerdings bestreitet er, mit Bitcoin involviert gewesen zu sein.

Dabei verzeichneten einzelne Kryptowährungen, von denen es heute mehr als 2.500 gibt, immer wieder sensationelle Wertanstiege.

Sagenhafte Renditen

Wer den Bitcoin Kurs analysiert, kann sich vorstellen, wie groß der Gewinn hätte sein können, wenn zu Beginn ein Bitcoin noch für unter zehn Cent erworben werden konnte.

Zum Zeitpunkt der Texterstellung liegt der Kurs bei etwas über 9.000 Euro je BTC. Dennoch ist es eine Überlegung wert, in die virtuelle Währung für die Altersvorsorge zu investieren.

Schließlich ist sie zum einen auf „nur“ 21 Millionen begrenzt und zum anderen, ist sie sicher vor der Inflation.

Darüber hinaus ist das System der Blockchain-Technologie extrem sicher.

Zwar ist immer wieder von Angriffen durch Hacker auf Krypto-Börsen zu lesen.

Wer seine Coins und vor allem die damit verbundenen privaten Schlüssel jedoch im eigenen Besitz behält, ist vor diesen sicher. Für Dritte ist es so nahezu unmöglich, relevante Informationen zu verfälschen.

Fazit: Kryptowährungen wie Bitcoin sind hochspekulativ

Bitcoin & Co.

Allerdings muss an dieser Stelle ebenfalls festgehalten werden, dass Bitcoin sowie Kryptowährungen als solche, ETF aber auch klassische Wertpapiere, immer spekulativ sind.

Eine absolute Sicherheit auf einen beständigen Werterhalt gibt es nicht.

Somit besteht grundsätzlich das Risiko, das es zu Kurseinbrüchen und großen Verlusten kommt.

Insofern bietet sich die Kryptowährung zwar als Altersvorsorge an – jedoch nur für einem Teil des Portfolios.

Sie kann durchaus als eine Säule gesehen werden, die das finanzielle Gesamtkonstrukt trägt.

Einen absoluten Verlass auf sie als Vorsorge im Alter stellt sich aktuell jedoch nicht dar.

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