Was passiert, wenn du keine private Altersvorsorge aufbaust?

Lesedauer 4 Minuten

Viele Millennials sorgen nicht für´s Alter vor. Das kann fatale Folgen haben, da in 20 Jahren jeder 5. Rentner von Altersarmut betroffen sein wird. Was dich erwartet, wenn du keine private Altersvorsorge aufbaust.

Die gesetzliche Rente reicht nicht mehr

Der Lebensstandard im Alter wird nicht länger duch die gesetzliche Rente garantiert.

Ursache dafür ist die letzte Rentenreform von RotGrün im Jahre 2001.

In Folge dieser Rentenreform sinkt das gesetzliche Rentenniveau im Zeitablauf Richtung 40 Prozent.

Um die Lücke zum tatsächlichen Bedarf zu schließen, sollte jeder Bürger zusätzlich privat für´s Alter vorsorgen.

Dazu hat der Gesetzgeber das Sparinstrument Riester-Rente geschaffen, das in der Ursprungsform jedoch gravierende Mängel hat und von den Arbeitnehmern nicht wie erhofft angenommen wurde.

Zum Teil sind die Abschluss- und Verwaltungskosten dieser Verträge zu hoch, zudem sorgt auch der aktuelle Niedrigzins für unbefriedigende Ergebnisse.

Viele Millennials sitzen das Problem aus

Obwohl in 20 Jahren jeder 5. Rentner von Altersarmut betroffen sein wird, sitzen viele Millennials das Problem aus.

  • Zwischen 20 und 30 Jahren sorgt nur jeder 5. Millennial privat vor und
  • zwischen 30 und 40 Jahren sind nur 40 Prozent gut abgesichert.

Das bedeutet, dass zwischen 60 und 80 Prozent der Millennials unzureichend privat für´s Alter vorsorgen.

Dabei kommen auf das System der Gesetzlichen Rentenversicherung gravierende Probleme zu, wenn die Babyboomer in Rente gehen, die bisher einen großen Teil der Lasten getragen haben.

Die nachfolgenden Generationen sind nicht mehr so zahlreich und die Anzahl der immer älter werdenden Rentner wächst.

Darüber hinaus werden den Millennials die Nachkommen fehlen, die später ihre Renten erwirtschaften können.

Deshalb müssen sie für zwei Generationen aufkommen:

Eimal für die Renten der heutigen Rentnergeneration und zum anderen für ihre eigenen Renten.

Was passiert, wenn du nicht vorsorgst

Wenn du nicht privat vorsorgst, wirst du deine Rentenlücke, die aus der Differenz zwischen deinem Bedarf (ca. 80 Prozent vom letzten netto) und der Höhe deiner gesetzlichen Rente bestehen wird, im Alter nicht schließen können.

Dann hast du gute Chancen, von Altersarmut betroffen zu sein und kannst den Gang zum Sozialamt antreten, um Grundsicherung zu beantragen.

Das sind inlusive Miete und Nebenkosten rund 870 EUR für eine alleinstehende Person.

Selbst wenn es nicht so schlimm kommen sollte und du oberhalb der Armutsgrenze liegen wirst, wirst du keine großen Sprünge machen können.

Doch als Rentner hast du viel Zeit, die sinnvoll verbracht sein will.

Und Freizeitgestaltung kostet Geld:

  • Bücher und Zeitschriften kosten Geld,
  • Theater- und Konzertbesuche kosten Geld,
  • Restaurantbesuche kosten Geld und
  • Reisen kostet auch Geld.
  • Selbst Sportsendungen im Fernsehen (u. a. Bundesliga und Champions League) kosten Geld.

Nicht umsonst kommt schon seit Jahrzehnten der Spruch daher:

„Ohne Moos nix los.“

Lass es also nicht so weit kommen und starte deine private Altersvorsorge möglichst noch dieses Jahr.

Der Zinseszinseffekt als größte Entdeckung der Mathematik

Private Altersvorsorge

Ein ganz grvierender Grund für den baldigen Start deiner privaten Altersvorsorge ist der Zinseszinseffekt.

Nach Albert Einstein die größte Entdeckung der Mathematik.

Je höher der Zins und je länger der Anlagezeitraum, desto größer ist sein Effekt.

Über einen Zeitraum von 30 oder 40 Jahren bewirkt er bei Sparraten von 100 bis 200 EUR pro Monat einen sechsstelligen Unterschiedsbetrag im Vergleich dazu, dass du nur noch 20 Jahre Zeit hast, ein privates Vermögen anzusparen.

Wenn du monatlich 150 Euro über 20 Jahre zu durchschnittlich 6 Prozent p. a. sparst, kommst du auf einen Endbetrag von 68.366,02 EUR.

Nach 30 Jahren sind das aber schon 146.929,64 EUR und nach 40 Jahren  287.625,11 EUR.

Der Zinseszinseffekt wirkt also exponentiell, was sich unser Hirn nur schwer vorstellen kann.

Auf den Punkt gebracht:

Je eher du anfängst zu sparen, desto weniger musst du pro Monat zurücklegen, um ein bestimmtes Sparziel zu erreichen.

Exponentielle Wirkung des Zinseszinseffektes

Wie du sparen kannst

Es gibt verschiedene Sparinstrumente, die für private Altersvorsorge in Frage kommen:

  • Basisrente
  • Riester-Rente
  • Direktversicherung
  • Private Rentenversicherung
  • ETF-Sparplan.

Das sind noch nicht alle, aber meiner Meinung nach die wichtigsten.

Hinzu kommen Einflussfaktoren, wie

  • Familienstand (ledig / verheiratet / verheiratet mit Kindern),
  • Status (angestellt / selbständig / verbeamtet)
  • Höhe de Einkommes bzw. Steuersatz (Einkommen unterhalb oder oberhalb der Beitragbemessungsgrenze (BBG)).

Am 10. und 11. Oktober 2017 veranstalte ich ein Webinar, wo ich auf diese Zusammenhänge näher eingehen werde und wo ich dir ein Super-Angebot für meine Online-Kurs „Mehr Rente im Alter“ machen werde, mit dem du dir ein Konzept zur privaten Altersvorsorge erstellen kannst.

Um dabei staatliche Zulagen zu erhalten und Steuern zu sparen.

Bis dahin nutze einen ETF-Sparplan

Bis zu diesem Webinar kannst du einen ETF-Sparplan nutzen, mit dem du vorerst nichts falsch machen wirst.

Hauptsache, du legst jeden Monat etwas zurück.

Und wenn es nur 50 EUR sind.

Auch die läppern sich im Laufe der Jahre zusammen und weil du noch am Anfang deiner Karriere stehst, wirst du in Zukunft auch Gehaltserhöhungen bekommen.

ETF-Sparplan

Fazit: Private Altersvorsorge ist unerlässlich

Gar nicht vorzusorgen, ist keine gute Idee.

Schließlich möchtest du im Alter nicht am Hungertuch nagen.

Im Oktober zeige ich dir, wie du für´s Alter vorsorgen kannst und ich mache dir ein Super-Angebot für meinen Online-Kurs „Mehr Rente im Alter“.

Damit kannst du dir ein Konzept aus mehreren Bausteinen zur privaten Altersvorsorge zusammenstellen:

Natürlich auf Basis von kostengünstigen ETFs.

Je eher du anfängst, desto weniger musst du jeden Monat zurücklegen.

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2 Gedanken zu „Was passiert, wenn du keine private Altersvorsorge aufbaust?“

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