
Neben den klassischen Anlageformen erlebt eine neue Technologie gerade einen rasanten Aufschwung, die auch für Anleger interessant sein kann: Bitcoin & andere Kryptowährungen.
Die technische Seite davon schreckt leider am Anfang viele Interessierte ab, obwohl das Grundkonzept dahinter recht leicht zu verstehen ist und eben dieses Grundverständnis gerade bei Geldanlagen unabdingbar sein sollte.
Vielen Dank an dieser Stelle an Jürgen, dass wir diesen Gastartikel schreiben dürfen.
Wir haben die Plattform Bitcoin-Onlinekurs.de ins Leben gerufen, um gerade Einsteigern die Hintergrundinformation vermitteln zu können, die nötig sind um eigene Entscheidungen auf diesem Gebiet treffen zu können und ergänzen dieses um konkrete Schritt-für-Schritt Anleitungen zum Umgang mit Kryptowährungen.
Die Entstehung von Kryptowährungen
Schauen wir auf die Idee von Bitcoin – alle anderen Kryptowährungen bauen auf dessen Idee auf.
Bitcoin wurde in etwa um die Finanzkrise 2008 von einem Entwickler unter dem Pseudonym „Satoshi Nakamoto“ vorgestellt um ein, seiner Meinung nach, großes Manko unseres Geldsystems zu beheben: wir müssen einer zentralen Stelle vertrauen.
Zentralbanken steuern die Geldausgabe, Geldmenge und damit Inflation.
Staaten und Banken können gezielt auf Vermögen Einzelner zugreifen, sollte es dafür mehr oder weniger nachvollziehbare Gründe geben.
Bitcoin allerdings ist dezentral.
Das heißt, dass die Kontrolle über dieses System statt einer zentralen Institution nun auf alle Nutzer verteilt wird.
Was das genauer bedeutet, kann man an der Technologie der Blockchain erklären, die all dies möglich macht.
Die Blockchain
Wir möchten die Funktionsweise gerne etwas abstrakter erklären:
Jeder Teilnehmer am Bitcoinnetzwerk führt Buch über die Transaktionen im Netzwerk.
Dabei werden alle Transaktionen, die innerhalb von zehn Minuten anfallen, auf eine Seite eines fiktiven Buches geschrieben und von jedem Teilnehmer überprüft, ob diese Transaktionen legitim sind – also ob der Sender über genügend Bitcoin verfügt, um diese versenden zu können.
Eine solche Seite wird Block genannt.
Statt mit Namen wird jeder Teilnehmer in diesem System mit einer langen Zahlenkette identifiziert, weshalb Bitcoin zwar nicht 100% Anonymität garantieren kann, aber immerhin eine Pseudonymität, die nicht ohne Weiteres Rückschlüsse auf die Person zulässt.
Am Ende einer solchen zehn Minuten Periode wird diese Seite von allen Teilnehmern „Unterschrieben“ und damit als gültig anerkannt.
Nur, wenn mehr als 51% aller Teilnehmer eine solche Seite als legitim anerkennen, wird diese gültig.
So ist gewährleistet, dass keine einzelne Partei das System manipulieren kann.
Anschliessend wird die nächste Seite beschrieben.
So, wie in einem Buch die Seiten eine Reihenfolge haben, bilden auch diese Blöcke eine Kette – womit der Name Blockchain, also „Block-Kette“, erklärt wäre.
Erst dadurch ist eine einwandfreie Nachvollziehbarkeit gegeben.
Dieses bildliche Beispiel sieht in der Realität ein wenig komplexer aus, reicht aber um das Grundprinzip zu verstehen.
Bitcoin ist erst der Anfang

Vielleicht klingt das Ganze sogar etwas unspektakulär, hat aber gigantische Auswirkungen auf ganz andere Bereiche.
Die Blockchain ist im Grunde nichts anderes als eine gigantische Datenbank, deren Kontrolle nicht mehr in der Hand eines Einzelnen liegt.
Und eben dies kann in ganz anderen Gebieten Anwendung finden – immer dort, wo einer Partei die Verwaltung von wichtigen Daten anvertraut werden muss.
Was zum einen Vertrauen und eben auch Kosten bedeutet.
Denn diese Verantwortung muss mit genügend Anreiz bezahlt werden, um sicherzustellen, dass diese Stelle neutral bleibt und nicht anfängt, dass System zu Ihren Gunsten zu beeinflussen.
Beispiel für einen Anwendungsfall der Blockchain
Um nur ein Beispiel zu nennen:
Mit wie vielen Kosten ist wohl für eine Grundbuchänderung bei einem Hauskauf samt Notartermin zu rechnen?
Genau so etwas kann zu einem Bruchteil über Blockchain-Technologien gelöst werden.
Während Bitcoin ein reines Tauschmittel ist, gibt es diverse andere Kryptowährungen, die die Blockchain nutzen, um diese neuen Möglichkeiten zu nutzen.
Hier muss aber eher von Assets, als von Währungen gesprochen werden.
Ähnlich wie Erdöl oder Strom stellen sie also einen Wert dar, der in einer konkreten Anwendung beschrieben werden kann.
Aufgrund dessen, dass diese anderen Formen der Nutzung der Blockchaintechnologie noch so jung sind, werden diese aber noch meist unter dem Oberbegriff „Kryptowährungen, Cryptocurrencies“ zusammengefasst und deren kleinste handelbare Einheit als „Token“ bezeichnet.
Die gesamte Technologie steckt zwar momentan noch in ihren Kinderschuhen und kann vielleicht mit dem Internet am Anfang der 90er Jahre verglichen werden.
Sie verspricht aber wirklich spannende Veränderungen in den nächsten Jahren.
Jeder, der sich für Innovative und disruptive Ideen interessiert sollte sich näher damit beschäftigen um diese Entwicklungen eben auch kritisch betrachten zu können.
Wir sind jedenfalls gespannt wie es weiter geht.
Jeder, der mehr Infos zu dem Thema haben möchte kann sich kostenlos unser Einführungsvideo auf http://bitcoin-onlinekurs.de anschauen und findet im gesamten Kurs neben tiefergehenden Kenntnissen auch Schritt-für-Schritt Anleitungen für den Umgang mit Bitcoin & Co.
Über die Autoren

Adrian Schnell & Philipp Klein sind Gründer der Webagentur Creative-Media-Designs und sind im Bereich Webdesign und der Entwicklung von Webanwendungen tätig.
Aus persönlichem Interesse beschäftigen sie sich seit mehreren Jahren mit Bitcoin und Kryptowährungen.
Sie glauben, dass diese am Anfang eines großen Trends stehen und wollen das notwendige Wissen verbreiten, um diese nutzen zu können oder in diese investieren zu können.
Sie haben die Online Schulungsplattform Bitcoin-Onlinekurs.de ins Leben gerufen um dieses besonders einsteigerfreundlich weiterzugeben.
Vielleicht sind Kryptowährungen momentan noch nicht das Richtige für dich, sondern eher solide ETFs?
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